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27. Februar 2019

Stellungnahmen zur Agrarpolitik

Setzen wir ein deutliches Zeichen

Die zukünftige Agrarpolitik ab 2022 (AP 22+) ist bis 6. März 2019 in Vernehmlassung. Weil die Landwirtschaft eine wichtige Quelle für die Gewässer- und Grundwasserverschmutzung darstellt, ist die Agrarpolitik 2022 sowohl für die Gewässerschützer als auch die Trinkwasserversorger von grosser Bedeutung.

Der Bundesrat anerkennt die Bedeutung eines wirksamen Trinkwasser- und Gewässerschutzes und sieht in der laufenden Vernehmlassung zur AP22+ u.a. ein Massnahmenpaket vor, welches er als Gegenvorschlag zur Trinkwasserinitiative sieht. Leider entpuppen sich die Vorschläge in der AP22+ und insbesondere für die Belange der TWI als viel zu wenig ambitioniert: Weder die Pestizid- noch die Nährstoffbelastung werden genügend stark reduziert, als dass unsere Gewässer und Trinkwasserressourcen ausreichend geschützt würden.

Als Fachverbände SVGW und VSA haben wir in den vergangenen Wochen je eine Stellungnahme zur AP22+ ausgearbeitet, in denen wir unsere Forderungen für einen verstärkten Schutz der Gewässer und Trinkwasserressourcen darlegen. Selbstredend ist die Stossrichtung des SVGW und VSA identisch, die einzelnen Forderungen sind dann aber spezifisch ausgestaltet..

Setzen wir ein deutliches Zeichen

Damit die Position der Wasserbranche in Bern besser gehört wird, bitten die Fachverbände alle Ihre Mitglieder, die Stellungnahmen zu übernehmen, gegebenenfalls anzupassen und mit einem eigenen Begleitschreiben bis spätestens 6. März 2019 ebenfalls einzureichen.

Untenstehend sind die beiden Stellungnahmen in Deutsch (VSA/SVGW) und Französisch (SSIGE) als editierbare WORD – Files aufgeführt. Bitte die Stellungnahmen elektronisch (PDF-Version und Word-Version) bis spätestens 6. März 2019 an folgende Email-Adresse zu senden: schriftgutverwaltung@blw.admin.ch

Wir bitten all unsere Mitglieder, mit einer eigenen Eingabe ein klares Zeichen für den Schutz unserer Wasserressourcen zu setzen.

SVGW und VSA

 

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Kommentare (2)

Daniel Hartmann am 01.03 2019 um 19:50

Klartext!

Der SVGW spricht Klartext und bringt die Mängel der Agrarpolitik 2022 unmissverständlich auf den Punkt. Es ist zu hoffen, dass jetzt auch das für den Gewässerschutz zuständige Bundesamt für Umwelt BAFU die Handbremse löst und sich etwas mutiger für die wichtigste und unersetzliche natürliche Ressource der Schweiz engagiert.

Kamer Heinrich am 01.03 2019 um 09:12

Stellungsnahme VSA

Sehr geehrte Verfasser der Stellungsnahme Leider fehlt mir ein einscheidender Hinweis auf den Eintrag von Phosphor und Stickstoff in Gewässer. Die jetzige AP subventioniert die Austragung vo Gülle mit Schleppschlauch Geräten. Was total vergessen gegangen ist und nur dies hätte eine Subventionierung gebraucht, ist der Austrag von Mist rsp. Düngeproduktion von Mist muss gefördert werden. Mist ist Humusfördernd und zugleich Dünger. Gülle ist nur Planzenfördernd. Dies haben auch Landw. Berater erkannt. (Weiss man allerdings schon seit 100 jahren)! Bitte unbedingt mit einbeziehen!! Freundliche Grüsse Heiri Kamer

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