Laut einer Medienmitteilung der Universität Duisburg- Essen ist die neu in Betrieb genommene Direct Air Capture-Anlage darauf ausgelegt, CO2 aus der Umgebungsluft zu entfernen und in synthetische Kraftstoffe umzuwandeln. Die Anlage im industriellen Massstab nutze dafür eine Kombination aus CO2-Bindung und Wasserelektrolyse, um die Grundstoffe für synthetisches Erdgas zu erzeugen.
Die Direct-Air-Capture-Technologie basiert auf einem kontinuierlich betriebenen, dreistufigen Prozess:
Die modular aufgebaute Technologie arbeitee gemäss der Medienmitteilung mit ungiftigen Materialien und lasse sich flexibel mit intermittierenden erneuerbaren Energiequellen koppeln.
Die Anlage soll jährlich etwa 40 Tonnen CO2 aus der Luft binden und als Reingas bereitstellen, wovon ein Teil in einer eigenen Anlage zu insgesamt fünf Tonnen synthetischen Erdgases (SNG) umgesetzt wird. Die modulare Technik lässt sich laut den Projektverantwortlichen leicht skalieren und läuft vollständig elektrisch. Dies soll einen Vorteil gegenüber bisherigen Verfahren darstellen, die auf hohe Temperaturen angewiesen sind und deutlich schlechtere Wirkungsgrade aufweisen.
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