Mit dem Vierwaldstättersee, den Mittellandseen, vielen Bächen und Flüssen und ergiebigen Grundwasservorkommen ist Luzern ein wasserreicher Kanton. Diese sind aber, so der Kanton Luzern, jedoch zunehmend unter Druck. Aus diesen Gründen hat der Kanton eine Strategie über die Wassernutzung und Wasserversorgung («Wasserstrategie») erarbeitet, die bis am 6. Mai 2026 in Vernehmlassung ist.
Die Strategie soll, laut Medienmitteilung, die verschiedenen Interessen an der Ressource Wasser koordinieren, Zielkonflikte identifizieren und einen zukunftsfähigen Umgang sicherstellen. Sie fokussiere sich dabei auf die vier Handlungsfelder Wasserqualität und Gewässerschutz, Wasserversorgung, Wassernutzung in der Landwirtschaft sowie thermische Nutzung. Für diese Handlungsfelder beschreibe die Strategie die wesentlichen Herausforderungen und formuliere Ziele sowie Massnahmen, um die Ziele zu erreichen.
Die Wasserstrategie wurde in Zusammenarbeit mit betroffenen Akteuren wie dem Verband Luzerner Gemeinden, regionalen Entwicklungsträgern, Wasserversorgungen, dem Luzerner Bäuerinnen und Bauernverband, Umweltverbänden, der Gebäudeversicherung Luzern sowie Kantonsratsmitgliedern erarbeitet, so der Kanton Luzern.
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