Im Februar stellte die Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke Bodensee-Rhein (AWBR) ihr Trinkwasser-Memorandum vor. Damit möchte die AWBR aufzeigen, welche Grundsätze sie als wichtig erachtet, um eine zukunftssichere und wirtschaftlich tragfähige öffentliche Trinkwasserversorgung zu gewährleisten. Die Arbeitsgemeinschaft von über 60 Wasserversorgungen aus Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Österreich und dem Fürstentum Liechtenstein zählt in ihrem Papier zehn Grundsätze auf, die jeweils kurz erklärt werden.
Die genannten Grundsätze lauten:
Laut der AWBR hat die öffentliche Trinkwasserversorgung in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr die Versäumnisse und Fehlentwicklungen ausbaden müssen. Durch diese Versäumnisse entstünden zunehmend gesamtgesellschaftliche und kommunale Folgekosten, die sich dann auf der Trinkwasserrechnung niederschlagen.
Wie brisant diese Kostenfolgen einzuschätzen sind, so die AWBR, lassen deutsche Versicherungsgesellschaften vermuten, die PFAS-Risiken mittlerweile explizit aus dem Versicherungsschutz ausschliessen würden. Und welche Kosten den Wasserkunden drohen, zeige auch die süddeutsche Gemeinde Rastatt, wo sich die Trinkwasserpreise seit 2015 aufgrund von PFAS-belastetem Grundwasser und entsprechender Trinkwasseraufbereitung verdoppelt hätten.
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