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10. Oktober 2026

Wasserstoffwirtschaft

Absichtserklärung zur Initiative SoutH2 unterzeichnet

Minister aus fünf Ländern trafen sich Anfang Oktober in Algier, um den Stand der Entwicklung des Projektes «Südlicher Wasserstoffkorridor» zu besprechen, und unterzeichneten dabei eine Absichtserklärung. Damit soll die Zusammenarbeit von Deutschland, Österreich, Italien, Algerien und Tunesien im Bereich «grüner Wasserstoff» bekräftigt werden.

Laut einer Pressemitteilung des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) haben sich Vertreter der Energieministerien Deutschlands, Algeriens, Österreichs, Italiens und Tunesiens Anfang Oktober in Algier zu einem Austausch über die Fortschritte bei der Initiative «Südlicher Wasserstoffkorridor» (SoutH2) getroffen. Zum Abschluss unterzeichneten die Teilnehmer eine gemeinsame politische Absichtserklärung. Damit brachten die Länder, so das deutsche Ministerium, ihr gemeinsames Engagement zur Stärkung der regionalen und euro-mediterranen Zusammenarbeit im Bereich des grünen Wasserstoffs zum Ausdruck. Sie möchten damit ihr gemeinsames Engagement zur Stärkung der Sicherheit und Diversifizierung der Energieversorgung in der Region bekräftigen.

Breite Zusammenarbeit

Gemäss der Mitteilung soll die Zusammenarbeit zwischen allen an der Entwicklung des südlichen Wasserstoffkorridors beteiligten Akteuren verstärkt werden. Dazu gehören unter anderem Fernleitungsnetzbetreiber, nationale Regulierungsbehörden, Finanzinstitutionen sowie Produzenten, Abnehmer und weitere Akteure, die zur Umsetzung dieser Initiative beitragen können.

Künftig soll ein regelmässiger und strukturierter Dialog zwischen den Partnerländern eingerichtet werden. Dieser Dialog soll insbesondere dazu beitragen, die Voraussetzungen für die Entstehung eines Wasserstoffsektors zu schaffen, der auf dem südlichen Wasserstoffkorridor aufbaut. Im Mittelpunkt stand zudem der Austausch mit Vertretern der Energiewirtschaft aus den fünf Partnerländern, über Möglichkeiten der Zusammenarbeit und für Investitionen, die Algerien im Energiesektor bietet - hauptsächlich in den Bereichen grüner Wasserstoff und erneuerbare Energien.

Ausbau der algerischen Produktion von grünem Wasserstoff

Nicht zuletzt wurde laut BMWE auch die Entwicklung des integrierten Mehrparteienprojekts «Algeria to Europe Hydrogen Alliance» besprochen. Ziel dieses Projekts sei es, die Produktion von grünem Wasserstoff in Algerien auszubauen und im Rahmen der Initiative «Südlicher Wasserstoffkorridor» zur Versorgung des europäischen Marktes beizutragen. Auch hierzu wurde eine Absichtserklärung unterzeichnet.

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