Der bernische Grosse Rat hat die neue Wasserstrategie des Kantons zurückgewiesen und der Regierungsrat muss nun mehrere Anpassungen vornehmen. Bei der Zurückweisung wurde unter anderem eine stärkere Gewichtung der Ernährungssicherheit und der Wasserkraft verlangt. Ausserdem soll die Umsetzung der Strategie ohne zusätzliche personelle und finanzielle Ressourcen erfolgen.
Im Mai dieses Jahres hatte die vorbereitende Bau-, Energie-, Verkehrs- und Raumplanungskommission (BaK) die Strategie einstimmig zur Annahme empfohlen. Dennoch stammte die Hälfte der Unterzeichnenden der insgesamt fünf Rückweisungsanträge aus der vorberatenden Kommission. Weil der Rat die Strategie zurückwies, kamen knapp 20 weitere vorliegende Änderungswünsche nicht zur Sprache.
Die von der Regierung vorgelegte Wasserstrategie fokussiert auf Klimaresilienz, Hochwasserschutz und die Reduktion von Schadstoffen. Weiter sichert das neue Regelwerk die Trinkwasserversorgung und berücksichtigt steigende Nutzungsansprüche. Die Strategie soll die bisherige Strategie von 2010 ablösen und Wasser als lebenswichtige Ressource langfristig sichern.
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