Das Trinkwasser in der Schweiz wird zu 80 % aus Grundwasser gewonnen. Zahlreiche Grundwasservorkommen im Mittelland sind mit Nitrat und Abbauprodukten von Pflanzenschutzmitteln belastet. Um Verunreinigungen des Trinkwassers zu verhindern, müssen die Gebiete, in denen Grundwasser durch versickerndes Regenwasser neu gebildet wird, besser geschützt werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Bevölkerung und die Wirtschaft in der Schweiz auch in Zukunft kostengünstig, dezentral und ohne aufwändige und kostenintensive Aufbereitung mit qualitativ einwandfreiem Trinkwasser in ausreichender Menge versorgt werden können.
Die Änderungen am GschG befinden sich bis zum 12. März 2026 in der Vernehmlassung. Der SVGW beteiligt sich mit einer eigenen Stellungnahme daran und stellt diese allen Mitgliedern und interessierten Kreisen zur Verfügung. Die Änderungen am GschG sind für die Wasserversorger zentral. Es ist daher wichtig, dass sich die Branche als Ganzes für eine rasche Bezeichnung der Zuströmbereiche einsetzt, damit gezielt Massnahmen ergriffen werden können, um unsere wichtigste Trinkwasserressource «Grundwasser» besser vor chemischen Verunreinigungen zu schützen.
So beteiligen Sie sich an der Vernehmlassung:
Herzlichen Dank für Ihr Engagement und Ihre Mitarbeit!
«AQUA & GAS» gibt es auch als E-Paper. Abonnenten, SVGW- und/oder VSA-Mitglieder haben Zugang zu allen Ausgaben von A&G.
Den «Wasserspiegel» gibt es auch als E-Paper. Im SVGW-Shop sind sämtliche bisher erschienenen Ausgaben frei zugänglich.
Kommentare (0)