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15. Mai 2018

neue Technologie

Wasser als "Wundermittel" im naturnahen Rebbau

Reines Leitungswasser könnte im Walliser Weinbau das Unkrautvertilgungsmittel par excellence werden. Eine neue Behandlungsmethode aus Italien wird derzeit auf einem Gutsbetrieb des Kantons Wallis getestet. Der Versuch dauert drei Jahre, wie die sda in einer Meldung schreibt.
Leitungswasser drückt Unkraut weg

Die Technologie basiert auf der Besonderheit, dass nur Leitungswasser unter Hochdruck zum Einsatz kommt, um das Unkraut zu vertilgen. Die Maschine - die zurzeit einzige in der Schweiz - wurde von einem italienischen Konstrukteur aus der Provinz Verona entwickelt, wie die Walliser Staatskanzlei am 14. Mai 2018 mitteilte. Das Wasser schiesst bei dieser Methode mit einem Druck von 1200 bar vertikal auf den Boden. Durch diesen hohen Druck zerstören die Wasserstrahlen laut dem Walliser Weinbauamt nicht nur den oberirdischen Teil des Unkrautes, sondern auch den oberen Teil der Wurzeln bis in eine Tiefe von zwei bis vier Zentimetern.

 

Geringer Wasserverbrauch

Der Wasserkonsum ist dabei mit rund 25 Zentilitern pro linearen Meter gering, wie die Staatskanzlei schreibt. Die Testphase wird drei Jahre dauern. Ziel ist es, Alternativen für eine nachhaltige Bewirtschaftung des Rebbodens zu finden. Auf dem Gutsbetrieb "Grand Brulé" des Kantons Wallis in Leytron wurden in den letzten Jahren verschiedene Mechanisierungsversuche durchgeführt, um auf Herbizide gänzlich verzichten zu können.

 

 

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