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04. Februar 2019

Berner Wassertag

Herausforderungen und Lösungsansätze

Am 21. März findet in der Bundeshauptstadt der «Berner Wassertag» statt: Von 13.30 bis 18.30 Uhr wird im Stade de Suisse ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm zum Thema Mikroverunreinigungen geboten.

Am 21. März führt die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern zum neunten Mal den Berner Wassertag durch. Es ist die wichtigste Veranstaltung der Wasserwirtschaft im Kanton Bern. Der diesjährige Wassertag widmet sich dem Thema Mikroverunreinigungen. Rückstände von organischen Chemikalien in unseren Flüssen und Seen können sich nachteilig auf Wasserlebewesen und Trinkwasserressourcen auswirken. Für den Kanton Bern hat der Schutz seiner Gewässer eine hohe Priorität. Am Wassertag werden deshalb die Herausforderungen in Zusammenhang mit Mikroverunreinigungen, aber auch die Lösungsansätze aufgezeigt.

Ohne Mikroverunreinigungen

So wird – nach einer Begrüssungsadresse und einem kurzen Inputreferat des Berner Regierungspräsidenten Christoph Neuhaus – die Leiterin des Berner Amtes für Wasser und Abfall (AWA), Claudia Minkowski, einen Überblick über die Wasserqualität im Kanton geben. Andreas Hirt, Geschäftsleitungsmitglied von Energie Service Biel (ESB) und Vorstandsmitglied des SVGW, wird daraufhin über «Trinkwasserwasser ohne Mikroverunreinigungen» referieren, während Bruno Bangerter, Geschäftsführer der ARA Thunersee, über die «Elimination von organischen Spurenstoffen mittels Ulmer Verfahren» berichtet.

Trinkwasser-Initiative

Das Programm des späteren Nachmittages legt den Fokus auf die «Pflanzenschutzmittel in der Landwirtschaft»: Hier erläutert Initiantin Franziska Herren «ihre» Volksinitiative für sauberes Trinkwasser. Und Grossrat Hans Jörg Rüegsegger, Präsident des Berner Bauernverbandes, zeigt unter dem Motto «Es bewegt sich viel!» auf, welche Herausforderungen künftig auf die Ernährungs- und Landwirtschaft zukommen.

Den Abschluss des informativen Tagungsprogramms macht schliesslich Christian Hofer, der Vorsteher des Amtes für Landwirtschaft und Natur (LANAT) im Kanton Bern: Er erläutert das Berner Pflanzenschutzprojekt, das zum Ziel hat, beim Einsatz von Pestiziden längerfristig gesehen die Risken zu mindern.

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