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28. Juni 2019

WAK-S

Entscheid zu Trinkwasser- und Pestizidverbots-Initiative vertagt

Am 27. Juni 2019 hat die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats WAK-S die «Trinkwasserinitiative – Sauberes Wasser für alle» und die «Initiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» beraten: Die Kommission beschloss, von der Verwaltung weiterführende Abklärungen einzuholen und das Geschäft in der Augustsitzung weiter zu behandeln. Der SVGW begrüsst eine vertiefte Abklärung der komplexen Sachverhalte und bietet seine fachliche Unterstützung an.

Der Schweizerische Verein des Gas- und Wasserfaches SVGW als Fachverband der Trinkwasserversorger begrüsst diesen Entscheid der WAK-S. Er erlaubt, die möglichen Handlungsoptionen und Lösungsansätze nochmals fachlich zu diskutieren und breit abgestützte Lösungen zu finden, welche insbesondere auch den notwendigen Trinkwasserschutz stärken.


Der SVGW hat sich in den letzten Monaten stark für einen substantiellen Gegenvorschlag eingesetzt, der die Probleme im Trinkwasser- und Gewässerschutz gezielt lösen kann. Der SVGW bietet weiterhin seine Unterstützung bei der Ausarbeitung eines Gegenvorschlages an.
 

Medienmitteilung WAK-S

BEGINN DER ARBEITEN AN DER TRINKWASSER- UND DER PESTIZID-INITIATIVE
Die Kommission hat die Beratung der beiden Volksinitiativen «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung - Keine Subventionen für den Pestizid- und den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz» (18.096) und «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» (19.025) aufgenommen. Zum Einstieg hat sie Vertreterinnen und Vertreter der beiden Initiativkomitees sowie der Landwirtschaftsdirektorenkonferenz (LDK) und der Bau-, Planungs- und Umweltdirektorenkonferenz (BPUK) angehört. Die Kommission hat von der Verwaltung zusätzliche Abklärungen verlangt. Sie wird die Beratung im Rahmen ihrer Augustsitzung fortsetzen

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