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11. August 2019

Alpen

Höhenfeuer für den Schutz der Gewässer

Mit Höhenfeuern haben Umweltaktivistinnen und -Aktivisten Anfang August im Alpenraum den Schutz der Gewässer angemahnt. In der Schweiz sowie in Italien, Österreich und Slowenien waren unter dem Motto «Für lebendige Gewässer» rund zwei Dutzend Feuer geplant.

Der Nutzungsdruck auf Bäche und Flüsse sei gross, und Wasserkraftwerke beeinträchtigten die Gewässer, schrieb Cipra Schweiz mit Verweis auf die Energiestrategie 2015 zu der Aktion. 95 Prozent des Schweizer Wasserkraftpotenzials seien aber bereits genutzt. Gewässer brächten «riesige Opfer» für die Stromproduktion. Die Höhenfeuer in den Alpen werden seit 1988 entzündet. Sie sollen laut Cipra Schweiz ein Zeichen sein für die Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes im Alpenraum.

In der Schweiz waren Feuer im Berner Jura, im Berner Oberland und in den Freiburger Alpen geplant. In Mürren im Berner Oberland protestierte die Alpen-Initiative am Samstagabend mit einem Mahnfeuer gegen die Zerstörung der Alpen als Folge des Klimawandels.

 

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