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13. März 2023

Energieversorgung

Chur sagt ja zu Fernwärmenetz

Chur bekommt eine CO2-neutrale Versorgung mit Fernwärme. Die Stimmberechtigten haben mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 60,85 Prozent einen Investitionsbeitrag von 80 Millionen Franken für das Wärmenetz bewilligt.

Die Churer Strom-, Wasser- und Wärmeversorgerin IBC kann dank der Millionen von der Stadt aus der Wärmeerzeugung mit Erdgas aussteigen. IBC plant ihr Fernwärmenetz massiv auszubauen und auf das ganze Stadtgebiet auszudehnen. Als Wärmequellen dienen werden Abwärme aus der Kehrrichtverbrennung sowie Wärme aus dem Abwasser und aus dem Grundwasser. Ziel ist eine CO2-neutrale Versorgung der Stadt mit Wärme bis 2040.

Die Kosten f√ľr die Dekarbonisierung der W√§rmeversorgung sind mit 314 Millionen Franken hoch. IBC kann die Investitionen selber nicht stemmen. Da das Unternehmen eine selbst√§ndige √∂ffentlich-rechtliche Anstalt im alleinigen Eigentum der Stadt ist, unterst√ľtzt Chur das Generationenprojekt mit 60 Millionen Franken.

Zudem stellt die Stadt 20 Millionen Franken bereit f√ľr eine allf√§llige B√ľrgschaft bei der Beschaffung von Fremdkapital. IBC will bei Finanzinstituten Kredite von insgesamt 160 Millionen Franken aufnehmen. Weiter wird mit einem Beitrag von Bund und Kanton von 56 Millionen Franken gerechnet. Aus Eigenmitteln will das Unternehmen 38 Millionen Franken investieren.

(Quelle: sda)

 

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