Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind für zentrale Energie- und Wasserstofftechnologien Unverzichtbar. Ihr Eintrag in die Umwelt stelle jedoch ein ernsthaftes Problem für Mensch und Natur dar. Aus diesem Grund hat der deutsche Nationale Wasserstoffrat (NWR) Ende Februar in einer Stellungnahme dazu aufgerufen, ein EU-weites PFAS-Verbot mit Blick auf die Energiewende differenzierter zu gestalten. In seiner Stellungnahme unterstützt der NWR das Ziel, Umwelt und Gesundheit wirksam vor schädlichen Auswirkungen von PFAS zu schützen, doch müsse gleichzeitig gewährleistet bleiben, dass zentrale Energie- und Wasserstofftechnologien als tragende Säulen der Energiewende nicht durch pauschale oder systemfremde Regulierungsansätze in ihrer Funktionsfähigkeit, Skalierbarkeit und Investitionssicherheit beeinträchtigt werden.
Aus diesen Gründen hat der NWR folgende Empfehlungen formuliert:
Ein solcher Ansatz, ist der NWR überzeugt, verbindet wirksamen Umwelt- und Gesundheitsschutz mit Investitions- und Planungssicherheit und schaffe die Voraussetzung für den erfolgreichen Hochlauf der Energie- und Wasserstoffwirtschaft in Europa. Von besonderer Bedeutung sei jedoch, dass zeitnah belastbare Entscheidungen erfolgen und damit Investitionssicherheit für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft gegeben sei.
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