Der seit dem Jahr 2007 bestehende Wettbewerb um den Preis Watt d’Or geht mit einer neuen Trägerschaft in die nächste Runde. Auch der bisherige Träger, das Bundesamt für Energie, bleibt dem Preis erhalten. Er ist neuer Partner des Preises. Der neue Vorstand bildet gleichzeitig die Jury. Mit der neuen Trägerschaft ist der Watt d’Or zu einem Förderpreis für Energie-Innovation weiterentwickelt worden. Ausgezeichnet werden innovative Projekte in den Kategorien «Energieeffizienz», «Erneuerbare Energien», «Gebäude und Raum» sowie «Mobilität».
Ziel des Preises ist, herausragende Projekte aus der Schweiz zu würdigen, die zeigen, wie die Energiezukunft konkret umgesetzt werden kann. Die Jury beurteilt die eingereichten Projekte von Unternehmen, Start-ups, Organisationen und Projektteams anhand von vier Kriterien: Umweltnutzen, Skalierbarkeit, Kundennutzen und Gesamteindruck. Für die Preisverleihung am 7. Januar 2027 können bis zum 26. Oktober 2026 Einreichungen gemacht werden.
Nachdem das Bundesamt für Energie (BFE) den Preis im Januar 2026 letztmals vollständig finanziert und verliehen hat, übernimmt ab 2027 der neu gegründete gemeinnützige Verein «Watt d’Or» die Organisation. Initiiert und getragen wird die Weiterführung von energie-cluster.ch, aeesuisse, Swiss eMobility und Swissolar, die ihre Kräfte bündeln, um diese Plattform für Energieinnovationen langfristig zu erhalten und gemeinsam weiterzuentwickeln.
Die Kantone Bern, Schaffhausen, Thurgau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Zürich bilden die kantonale Trägerschaft. Zu den namhaften Sponsoren zählen die Galliker Transport AG, der Touring Club Schweiz (TCS) und die Schweizerische Post. Weitere Firmen prüfen momentan ein Engagement. Zudem sind bereits 15 Unternehmen dem Verein beigetreten und werden die Preisverleihung künftig als jährliche Partner mittragen. Zusätzlich ermöglichen zahlreiche Einzelspenden die Fortsetzung.
Der Verein strebt die jährliche Finanzierung durch Mitgliedschaften, Sponsorings und Spenden an. Schlanke Strukturen und eine agile Organisation sorgen dafür, dass möglichst jeder eingesetzte Franken der Sichtbarkeit, Vernetzung und Marktwirkung innovativen Energieprojekten zugutekommt. Nach Möglichkeit soll den Gewinnenden ein Preisgeld überreicht werden können.
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