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07. November 2022

Fernwärme-Fachtagung 2022

Es braucht Koordination und Kommunikation

Der Untergrund, insbesondere im urbanen Raum, ist durch Infrastrukturen bereits stark belegt. Nun sollen vielerorts Fernwärme/-kälte- oder Anergie-Infrastrukturen hinzukommen. Wie lassen sich diese im stark genutzten Strassenraum realisieren? Diese Frage stand im Zentrum der diesjährigen Fernwärme-Fachtagung des SVGW. Um die Herausforderungen zu meistern, brauche es vor allem zweierlei: Koordination und Kommunikation, das war der Tenor der Vorträge.
Margarete Bucheli 

Ganz nach dem Motto «wie man sich bettet, so liegt man» wurden darüber hinaus der Bau und die Bettung von Fernwärmeleitungen an der Fachtagung thematisiert. Mit der richtigen Bettung werden die Weichen gestellt für möglichst langlebige Leitungen.

Dass die Themen der diesjährigen Fernwärmetagung die Branche stark beschäftigen, zeigte sich in der Teilnehmendenzahl. Mit über 140 Fachleuten war die Veranstaltung am 26. Oktober in Bern sehr gut besucht, ja sogar ausgebucht. Nach dem Vortragsteil gab es die Möglichkeit, den Tagungsort, die Energiezentrale Forsthaus Bern, bei kurzen Besichtigungen näher kennenzulernen. Ewb-Mitarbeiter zeigten im Rahmen von vier Themenführungen die KVA und den Kommandoraum der Zentrale, das Holzheizkraftwerk und das Gas- und Dampfkombikraftwerk, die Fernwärmeauskopplung wie auch die Pilotbohrung für den Geospeicher, die nur wenige Tage vor der Fachtagung gestartet hatte. Gelegenheit für den fachlichen Austausch bot zum Abschluss der Apéro.

Ein ausführlicherer Bericht über die Referate folgt in der Aqua & Gas-Februarausgabe 2023, die dem Thema Wärmeversorgung gewidmet ist.

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