Plattform für Wasser, Gas und Wärme
News
24. November 2025

Projekt URBAN M2O

Smart Monitoring and Modelling for Water Wise Cities - Ihre Meinung ist gefragt

Städte stehen zunehmend vor Herausforderungen durch vielfältige Verschmutzungsquellen, alternde Infrastruktur und den Klimawandel. Um die ehrgeizigen Null-Verschmutzungsziele der EU zu erreichen, sind neue Monitoringansätze erforderlich, die zu riesigen Datenmengen führen, wenn die Wasserqualität in Städten effektiv verwaltet werden soll. Nehmen Sie an der Umfrage teil und tragen dazu bei, das Projekt zu verbessern.
Silwan Daouk, Miriam Langer, 

Von Mikroverunreinigungen bis hin zu mikrobiellen Kontaminationen – der Wasserkreislauf im urbanen Raum rückt immer stärker in den Fokus, denn Gefahren für die menschliche Gesundheit und die Ökosysteme sollen vermieden werden. Die derzeitigen, forschungsbasierten Methoden zur Überwachung der Wasserqualität sind häufig zu kostspielig, zu langsam und nicht detailliert genug, um ein effektives stadtweites Management zu ermöglichen. Zudem sind wichtige Monitoringdaten oft in verschiedenen Systemen und Organisationen verstreut, was einen ganzheitlichen und integrierten Ansatz zur Reduktion der Verschmutzung erschwert.

Das Horizon-Europe-Projekt URBAN M2O zielt darauf ab, innovative, KI-gestützte „virtuelle Sensoren“ zu entwickeln und diese mit wissenschaftlichen Messmethoden abzugleichen, um kostengünstige und relevante Wasserqualitätsdaten in Echtzeit bereitzustellen. Darüber hinaus werden digitale städtische Wasserzwillinge (Digital urban twins) zur Modellierung und Nachverfolgung von Schadstoffen in der gesamten Stadt geschaffen, unterstützt durch ein zentrales Datenmanagementsystem, das einen nahtlosen Datenaustausch zwischen allen Beteiligten gewährleistet. Durch die direkte Einspeisung von Live-Daten aus Sensoren in die digitalen Zwillinge sollen künftig Kontaminations-Hotspots schnell identifiziert werden. So wird die Risikobewertung erleichtert, was es städtischen Wasserverantwortlichen ermöglicht, gezielte, evidenzbasierte Managementpläne zu erstellen.

Das von der EU und dem SERI finanzierte Projekt integriert die Bedürfnisse und Sichtweisen von Städten, Versorgungsunternehmen und Regulierungsbehörden, um gemeinsam praktische Leitfäden für künftige Monitoring-, Modellierungs- und Managementmassnahmen zu entwickeln. Die Anleitungen und Schulungsmaterialien werden auf die realen Bedürfnisse zugeschnitten und sollen breit eingesetzt werden können. Die Schweiz stellt mit dem Kanton Zürich eine von drei Modellregionen des Projekts und demonstriert in der Kooperation zwischen Stadt Zürich (ERZ), VSA und Eawag, wie engagiert auf die Zukunft der „water-wise cities“ hingearbeitet werden kann.

Aus diesem Grund senden wir einen Fragebogen an mehrere Interessengruppen und Mitglieder des CC «Wasser im Siedlungsraum», um die Anforderungen des Projekts besser zu erfassen.

👉 Fragebogen

👉Projektwebsite

📅🖊️ SAVE THE DATE! 

Wir organisieren ausserdem am 15.1.26 bei der Eawag einen Austausch, um die Anforderungen gemeinsam zu ermitteln.

Silwan Daouk, VSA-Plattform Wasserqualität
Prof. Miriam Langer, Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) & Eawag

Kommentar erfassen

Kommentare (0)

e-Paper

«AQUA & GAS» gibt es auch als E-Paper. Abonnenten, SVGW- und/oder VSA-Mitglieder haben Zugang zu allen Ausgaben von A&G.

Den «Wasserspiegel» gibt es auch als E-Paper. Im SVGW-Shop sind sämtliche bisher erschienenen Ausgaben frei zugänglich.

Die «gazette» gibt es auch als E-Paper. Sämtliche bisher erschienen Ausgaben sind frei zugänglich.