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01. Juni 2021

Lesetipp

«Leben wir in einer Pestizidhölle?»

Diese Frage stellt sich Daniel Bütler von der Republik. Er bechreibt in seinem Artikel, dass die Schäden von Pestiziden am Ökosystem viel eindeutiger sind als deren Gefahren für den Menschen über Trinkwasser.

Der Autor beleuchtet in seinem Artikel neben den Belastungen des Trinkwassers durch Abbauprodukte von Pestiziden (vor allem durch Abbauprodukte von Chlorothalonil) die vielleicht noch viel grösseren Schäden an der Pflanzen und Tierwelt in kleineren Bächen und Flüssen. Diese seien zwar wissenschaftlich viel besser dokumentiert, aber eben nicht zum Trinken für den Menschen bestimmt und vielleicht deswegen weniger im Fokus des Interesses.

Eine der Hauptaussagen des Autors bringt es auf den Punkt: «Doch für zahlreiche Organismen ist die toxische Belastung (Anm.: der Gewässer) problematisch. Und hier wird es kritisch: Denn die Gewässer­räume – Gewässer inklusive der angrenzenden Landschaft – haben eine kaum zu überschätzende ökologische Funktion. Rund 80 Prozent aller Pflanzen- und Tierarten in der Schweiz kommen hier vor».

Sehr lesenswert!

Der Artikel ist informativ, gut recherchiert und mit anschaulichen Grafiken dokumentiert. Unbedingt lesenswert. Lesezeit: 9min.

Zum Artikel auf republik.ch

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