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Neuchâtel | Université de Neuchâtel

Gewässerschutz- und Fischereigesetz: Gewässer und ihre Lebensräume im rechtlichen Spannungsfeld zwischen Schutz und Nutzung

Der Schutz der Gewässer mit dem Ziel, die Gewässerqualität und ihre Biodiversität zu erhalten und aquatische Lebensräume wiederherzustellen, sind wichtige Ziele des Umweltrechts, die im Besonderen im Gewässerschutzund Fischereigesetz abgehandelt werden. Der Kurs erläutert die dazugehörigen Instrumente und Prinzipien und zeigt das methodisch korrekte Vorgehen in Konfliktfällen zwischen Schutz und Nutzung auf.

Datum
12. November 2026 - 13. November 2026
Beschreibung

Gewässerschutz- und Fischereigesetz sind von zunehmender praktischer Bedeutung, gerade auch im Licht des qualitativen Gewässerschutzes, der Forderung nach Renaturierung der Gewässer und erhöhtem Nutzungsdruck durch erneuerbare Energien. Heute sind Vorhaben zur Nutzung der Gewässer undenkbar, die nicht auf die eine oder andere Weise vom Gewässerschutz- und Fischereigesetz erfasst werden. Bei Genehmigungen, Bewilligungen und Entscheiden ist zwischen Schutz und Nutzung abzuwägen.

Was möchten wir erreichen?

Die Teilnehmenden sind nach dem Kurs mit den wichtigsten Prinzipien, Inhalten und Instrumenten des Gewässerschutzes vertraut. Sie lernen die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Gesetzen und Verordnungen, damit sie gewässerschutzrechtliche Problemstellungen den relevanten Rechtsnormen zuordnen und einfache Konfliktsituationen methodisch korrekt bearbeiten können.

Inhalt

Überblick über die Gesetzgebung im Bereich des Gewässerschutzes und Fischereirechts, Vertiefung folgender Inhalte:

  • Schutz der Gewässerqualität (insb. Abwasserbeseitigung)
  • Grundwasserschutz
  • Schutz des Wasserregimes (insb. angemessene Restwassermengen, Schutz gegen Schwall und Sunk)
  • Schutz der Gewässerstrukturen (insb. Sicherung des Gewässerraums)
  • Revitalisierung der Gewässer und Sanierung
  • Wasserkraftanlagen
  • Fischerei: Schutz und Aufwertung der Gewässerlebensräume; Erhaltung und Förderung der aquatischen Biodiversität.
  • Fischereilicher Artenschutz: Grundsätze des Schutzes und der Nutzung der einheimischen Fische und Krebse, Umgang mit Neozoen.


(In diesem Kurs werden keine grundlegenden Prinzipien oder Instrumente des Umweltrechts behandelt.)

Zielpublikum

Der Kurs richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bund, Kantonen und Gemeinden, die mit dem Vollzug des Gewässerschutzes und des Grundwasserschutzes, mit Fragen zur Artenvielfalt an Gewässern oder mit Projekten zur Revitalisierung oder zum Schutz des Gewässerraums zu tun haben, an Umweltverantwortliche in Industrie, Gewerbe und Energieunternehmen, an Vertreter der Landwirtschaft, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Planungs- und Umweltberatungsbüros, die derartige Projekte betreuen sowie Natur- und Umweltschutzorganisationen

PLZ, Ort
2000, Neuchâtel | Université de Neuchâtel

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