Zu diesem Thema werden Referenten vom Fraunhofer Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik, vom Institut für Solarenergieforschung ISFH und vom IWW Institut für Wasserforschung gGmbH aktuelle Erkenntnisse aus dem BMWE-Verbundvorhaben «Trans2NT-TWW» vorstellen. Dort werden Maßnahmen untersucht, die erforderlich sind, um die dezentrale thermische Trinkwassererwärmung energetisch effizient und hygienisch sicher zu betreiben, denn das Erreichen der Ziele des Klimaschutzgesetzes 2024 gelingt nur, wenn auch im Gebäudesektor CO2-Emissionen durch Absenkung der Trinkwarmwassertemperatur verringert werden.
Im Rahmen des BMWE-Verbundvorhabens «Ultra-F» wurden Möglichkeiten aufgezeigt, in zentralen Systemen zur Trinkwassererwärmung, die Warmwassertemperatur abzusenken. Dezentrale Systeme zur Trinkwassererwärmung bieten jedoch ein größeres Potential zur Einsparung des Endenergiebedarfs und eine höhere Systemeffizienz als zentrale Systeme. Die allgemein anerkannten Regeln der Technik stellen allerdings nur wenige Anforderungen an den Betrieb und die hygienische Überwachung von dezentralen Systemen, was in der Praxis zu hohen Legionellenbelastungen im kalten und warmen Trinkwasser führen kann.
Energetische Aspekte der dezentralen Trinkwassererwärmung – Ergebnisse von Gebäudesimulationen | M.Sc. Christopher Graf, Fraunhofer Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik
Temperatur- und Stagnationsaspekte verschiedener Installationsarten – Ergebnisse von Wohnungssimulationen | M. Sc. Jonathan Walter, Institut für Solarenergieforschung ISFH
Hygienische Aspekte der dezentralen, thermischen Trinkwassererwärmung – Ergebnisse mikrobiologischer Untersuchungen in Wohngebäuden | Dr. Benjamin Meyer, IWW Institut für Wasserforschung gGmbH
Energetische und konstruktive Aspekte von Wohnungsstationen zur Trinkwassererwärmung – Ergebnisse von Prüfstandsmessungen | Dipl.-Ing. Carsten Lampe, Institut für Solarenergieforschung ISFH
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